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Ein Blick gegen Nordwesten zeigt den ersten Routenverlauf bis zur Gross Furka (2359 m). Der Bergpfad führt nach rund 20 Minuten an zwei Gletscherbächen vorbei, die das Schmelzwasser aus oben liegenden Schneefeldern ableiten. Frühere Gletscher haben im Fels eigentliche Badewannen zurückgelassen; wer will, der/die steige ins eisige Wasser!
Auf der Gross Furka wechseln wir nach Österreich und erreichen den Kulminationspunkt von Rätik on tour. Gegenüber, auf dem Naafkopf (2571 m) steht übrigens der Dreiländereck-Grenzstein. Die Fortsetzung führt nördlich vom Hauptkamm, zuerst steiler abfallend, dann weniger steil, ins felsig-flache Gebiet ums Barthümeljoch. Nebst dem landschaftlichen Reiz dieser Stelle springen hier eigenartig rötliche Felsadern (Couches-rouges) auf, die - im grauen Fels eingelassen - auch der Roten Wand ihren Namen geben.
Der Weg zur Pfälzerhütte (2108 m) folgt der Höhenlinie entlang. Er quert die steile Ostflanke des Naafkopfs. Diese kann zu Saisonbeginn, wenn noch Schnee liegt, Schwierigkeiten bieten: ein Durchkommen ist normalerweise ab Mitte Juni möglich, in extremen Jahren jedoch erst ab Mitte Juli. Das Bettlerjoch, hier steht die Hütte, bildet die Landesgrenze zwischen Liechtenstein und Österreich.
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